Die World Mountain and Trail Running Championships 2023 in Innsbruck-Stubai waren nicht nur ein Wettkampf der weltweit besten Bergläufer und Trailrunner — sie boten auch Breitensportlern die einzigartige Möglichkeit, auf den offiziellen WM-Strecken in den Tiroler Alpen zu laufen. Das Herzstück des Breitensport-Programms war das KRONE Race to Höll, ein offenes Berglauf-Rennen, das Hunderte von Hobby-Läufern in das Stubaital lockte.
Das KRONE Race to Höll, benannt nach der legendären Höll-Alm im Stubaital, war das zentrale Public Race der WMTRC 2023. Das Rennen bot ambitionierten Hobby-Läufern die seltene Gelegenheit, auf Abschnitten der offiziellen WM-Strecke zu laufen — auf denselben Trails, auf denen die Elite-Athleten der Welt um Medaillen kämpften. Der Namensgeber „Höll" (Tirolerisch für „Hölle") deutete bereits an, dass die Strecke alles andere als ein Spaziergang war.
Die Idee hinter dem KRONE Race to Höll war einfach und kraftvoll: Jeder, der die Leidenschaft für Bergläufe teilt, sollte die Atmosphäre einer Weltmeisterschaft hautnah erleben können. In Kooperation mit der Kronen Zeitung, einer der größten Tageszeitungen Österreichs, wurde ein Rennformat geschaffen, das sowohl sportlich anspruchsvoll als auch für ambitionierte Freizeitläufer machbar war.
Das KRONE Race to Höll führte über circa 8,5 Kilometer mit rund 1.000 positiven Höhenmetern. Die Strecke startete im Stubaital auf einer Höhe von etwa 990 Metern und führte über alpine Trails, Forstwege und Wanderpfade hinauf zur Starkenburger Hütte auf rund 2.000 Metern Seehöhe. Dabei durchquerten die Läufer verschiedene Vegetationszonen — von den grünen Almwiesen des Talbodens über den Bergwald bis hinauf in die alpine Zone oberhalb der Baumgrenze.
Die Strecke war bewusst so gewählt, dass sie Abschnitte der offiziellen WM-Rennen (Vertical Race und Mountain Classic) enthielt. Besonders der letzte Streckenabschnitt oberhalb der Baumgrenze bot spektakuläre Panoramablicke auf die umliegenden Stubaier Gipfel, den Elfer und die Serles. Der Untergrund wechselte zwischen befestigten Forstwegen, Singletrails, Wurzelpassagen und felsigen Abschnitten — ein authentisches Berglauf-Erlebnis.
Die ersten drei Kilometer des KRONE Race to Höll führten moderat ansteigend durch den Bergwald. Hier konnten die Läufer ihren Rhythmus finden, bevor es ab Kilometer 4 merklich steiler wurde. Die Schlüsselstelle lag zwischen Kilometer 5 und 7, wo die Strecke auf einem schmalen Singletrail mit bis zu 35 Prozent Steigung über felsiges Gelände führte. Die letzten 1,5 Kilometer boten zwar etwas flacheres Terrain, forderten den bereits ermüdeten Beinen aber auf technischem Untergrund noch einmal alles ab.
Die Public Races der WMTRC 2023 standen grundsätzlich allen Laufbegeisterten offen. Eine spezielle Qualifikation oder Verbandszugehörigkeit war nicht erforderlich. Die Teilnahmevoraussetzungen waren bewusst niedrig angesetzt, um möglichst vielen Menschen das WM-Erlebnis zu ermöglichen:
Von den über 400 Startern beim KRONE Race to Höll reichte das Spektrum von erfahrenen Ultraläufern, die den Berglauf als Training nutzten, über ambitionierte Hobbyläufer bis hin zu lokalen Sportlern aus dem Stubaital und der Region Innsbruck, die ihre Heimatberge im Rennformat erleben wollten.
Die Anmeldung für die Public Races erfolgte über das offizielle Anmeldeportal der WMTRC 2023. Die Startplätze waren auf 500 Teilnehmer limitiert und wurden nach dem Prinzip „first come, first served" vergeben. Die Anmeldegebühr für das KRONE Race to Höll betrug circa 45 Euro und beinhaltete:
Was die Public Races der WMTRC 2023 von anderen Breitensport-Bergläufen unterschied, war die direkte Verbindung zur Weltmeisterschaft. Die Teilnehmer liefen nicht nur auf denselben Trails — sie wurden auch mit derselben professionellen Infrastruktur versorgt: professionelle Streckenmarkierung, medizinische Versorgungsposten, Chip-Zeitnahme und Streckenposten mit Verpflegung.
Besonders eindrucksvoll war die Atmosphäre am Start- und Zielbereich. Die Public-Race-Teilnehmer starteten vom gleichen Startbogen wie die WM-Athleten und wurden von den gleichen Moderatoren angespornt. Im Zielbereich gab es Live-Musik, Verpflegung und die Möglichkeit, die WM-Rennen auf Großleinwänden zu verfolgen. Viele Teilnehmer beschrieben dieses Gemeinschaftsgefühl als den Höhepunkt ihres Lauf-Jahres.
Entlang der Strecke des KRONE Race to Höll waren zwei vollausgestattete Verpflegungsstationen eingerichtet. An jedem Posten gab es Wasser, Iso-Getränke, Obst (Bananen, Orangen), Riegel und Salzgebäck. Die ehrenamtlichen Helfer — viele davon aus lokalen Sportvereinen des Stubaitals — sorgten für eine fantastische Stimmung und feuerten jeden einzelnen Läufer an.
Neben dem KRONE Race to Höll als Hauptformat gab es im Rahmen des Innsbruck Alpine Trailrun Festival weitere Breitensport-Angebote:
Diese ergänzenden Formate sorgten dafür, dass das WM-Erlebnis wirklich für alle zugänglich war — unabhängig von Alter, Fitness-Level oder Berglauf-Erfahrung.
Die Ergebnisse des KRONE Race to Höll zeigten die enorme Bandbreite an Teilnehmern. Die schnellsten Läufer bewältigten die 8,5 Kilometer mit 1.000 Höhenmetern in unter 50 Minuten — Zeiten, die deutlich machten, dass auch im Breitensport-Feld hochklassige Bergläufer am Start waren. Der letzte Finisher erreichte das Ziel nach etwas mehr als zwei Stunden, was die Veranstalter als ausdrückliche Stärke des Events betonten: Jeder Finisher wurde gefeiert.
Die vollständige Ergebnisliste mit allen Zeiten, Splits und Altersklassenwertungen ist auf der Ergebnisseite der WMTRC 2023 einsehbar. Dort finden sich auch die Resultate der WM-Disziplinen zum Vergleich — wer möchte, kann seine eigene Zeit mit den Zeiten der Weltmeister vergleichen.
Wer sich von den Public Races der WMTRC 2023 inspirieren lässt und selbst in den Berglauf einsteigen möchte, sollte einige Grundprinzipien beachten. Die Strecken der WMTRC 2023 bieten eine gute Orientierung für das Anforderungsprofil alpiner Bergläufe:
Die Public Races der WMTRC 2023 haben gezeigt, wie eine Weltmeisterschaft über den Spitzensport hinaus wirken kann. Sie haben Hunderte von Menschen inspiriert, die Berge laufend zu entdecken und Teil eines einzigartigen Sport-Events zu werden. Das Konzept, Breitensportlern die Möglichkeit zu geben, auf WM-Strecken zu laufen, hat sich als voller Erfolg erwiesen und dürfte bei zukünftigen internationalen Berglauf-Events als Vorbild dienen.
Die Region Innsbruck-Stubai profitierte ebenfalls: Viele der Public-Race-Teilnehmer entdeckten die Tiroler Alpen als Trailrunning-Destination und kehrten in den Wochen und Monaten nach der WM zurück, um weitere Trails zu erkunden. Die Zuschauer-Informationen und das Rahmenprogramm trugen zusätzlich dazu bei, dass die WMTRC 2023 weit über den reinen Wettkampf hinaus in Erinnerung blieb.
Das KRONE Race to Höll war das Breitensport-Highlight der World Mountain and Trail Running Championships 2023. Es handelte sich um ein offenes Berglauf-Rennen vom Stubaital hinauf zur Starkenburger Hütte, bei dem Hobby-Läufer und ambitionierte Breitensportler auf Teilen der offiziellen WM-Strecke laufen konnten. Das Rennen war nach der Höll-Alm benannt und bot rund 1.000 Höhenmeter auf einer Distanz von etwa 8,5 Kilometern.
Die Public Races standen allen Laufbegeisterten offen — vom ambitionierten Hobbysportler bis zum erfahrenen Berglauf-Veteranen. Eine vorherige Anmeldung war erforderlich, spezielle Qualifikationen oder Verbandszugehörigkeiten waren jedoch nicht notwendig. Teilnehmer mussten mindestens 18 Jahre alt sein und eine grundlegende Berglauf-Fitness mitbringen.
Das KRONE Race to Höll führte über circa 8,5 Kilometer mit rund 1.000 positiven Höhenmetern. Die Strecke startete im Stubaital und führte über alpine Trails und Wanderwege hinauf zur Starkenburger Hütte. Dabei liefen die Teilnehmer auf Abschnitten der offiziellen WM-Strecke des Vertical Race und Mountain Classic.
Ja, neben dem KRONE Race to Höll gab es weitere Breitensport-Formate im Rahmen des Innsbruck Alpine Trailrun Festival. Dazu gehörten kürzere Fun-Runs und geführte Trail-Runs, bei denen Teilnehmer Abschnitte der WM-Strecken erleben konnten. Diese ergänzenden Formate waren niederschwelliger angelegt und richteten sich auch an Einsteiger.
Die Atmosphäre bei den Public Races war elektrisierend. Die Breitensport-Läufer profitierten von der gleichen professionellen Organisation wie die WM-Athleten — inklusive Streckenmarkierung, Verpflegungsstationen und Zeitnahme. Besonders eindrucksvoll war das Gemeinschaftsgefühl: Hobby-Läufer liefen auf denselben Trails, auf denen Stunden zuvor oder danach die besten Bergläufer der Welt um WM-Medaillen kämpften.
Die Anmeldung für die Public Races bei der WMTRC 2023 erfolgte online über die offizielle Event-Website. Die Startplätze waren begrenzt und wurden nach dem First-Come-First-Served-Prinzip vergeben. Die Anmeldegebühr für das KRONE Race to Höll betrug circa 45 Euro und beinhaltete Startnummer, Zeitnahme, Verpflegung an der Strecke sowie ein Finisher-Paket.
Für das KRONE Race to Höll war eine Pflichtausrüstung vorgeschrieben, die typisch für alpine Bergläufe ist: Trailrunning-Schuhe mit Profil, eine Regenjacke, ein Mobiltelefon, ausreichend Wasser (mindestens 500 ml) und eine Rettungsdecke. Diese Pflichtausrüstung wurde vor dem Start kontrolliert, da die Strecke durch alpines Gelände führte und Wetterumschwünge jederzeit möglich waren.
Die Ergebnisse des KRONE Race to Höll und der weiteren Public Races sind dokumentiert. Alle Finisher erhielten eine offizielle Zeitnahme und Platzierung. Die Ergebnislisten sind auf der Ergebnisseite der WMTRC 2023 einsehbar. Fotos wurden von professionellen Event-Fotografen gemacht und waren nach dem Rennen über die offizielle Foto-Plattform abrufbar.