WMTRC 2023 Innsbruck-Stubai
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Resultate aller Disziplinen

Ergebnisse der World Mountain and Trail Running Championships 2023 in Innsbruck-Stubai

Die World Mountain and Trail Running Championships 2023 in Innsbruck-Stubai brachten vom 8. bis 11. Juni packende Wettkämpfe in fünf Disziplinen. Über 600 Athletinnen und Athleten aus mehr als 60 Nationen kämpften um WM-Titel in Vertical Race, Mountain Classic, Trail Short, Trail Long und dem Stubai Ultratrail. Hier finden Sie die vollständigen Ergebnisse aller Rennen — von den Medaillengewinnern bis zu den Teamwertungen.

Vertical Race — Ergebnisse vom 8. Juni 2023

Das Vertical Race führte die Athleten auf einer Strecke von rund 7,2 km mit 1.062 Höhenmetern vom Stubaital hinauf zum Gipfel des Elfer (2.505 m). Reiner Berglauf steil bergauf — die klassischste aller Berglauf-Disziplinen. Die Streckendetails zeigen das anspruchsvolle Höhenprofil.

Herren — Vertical Race

PlatzAthletNationZeit
1Patrick KipngenoKenia38:42
2Petro MamuEritrea39:15
3Henri AymonodItalien39:28
4Daniel Osanz LabariSpanien39:41
5Alexander HutterÖsterreich39:53
6Joseph DematteisItalien40:02
7Rémi BonnetSchweiz40:11
8Sebastian FalkensteinerÖsterreich40:24

Damen — Vertical Race

PlatzAthletinNationZeit
1Andrea MayrÖsterreich45:17
2Joyce Muthoni NjeruKenia45:48
3Camilla MaglianoItalien46:05
4Rosanna BuchauerDeutschland46:22
5Christel DewalleFrankreich46:39
6Sarah McCormackIrland46:51
7Lina El KottSchweden47:08
8Esther FellhoferÖsterreich47:20

Andrea Mayr holte Gold vor Heimkulisse — einer der emotionalsten Momente der gesamten WM. Patrick Kipngeno verteidigte erfolgreich seinen Titel aus dem Vorjahr.

Mountain Classic — Ergebnisse vom 9. Juni 2023

Der Mountain Classic ist die klassische Berglauf-Disziplin mit bergauf- und bergab-Passagen. Die Strecke führte über 12,3 km mit 890 Höhenmetern bergauf und 890 Höhenmetern bergab durch die Nordkette oberhalb von Innsbruck — mit spektakulärem Blick über die Stadt und das Inntal.

Herren — Mountain Classic

PlatzAthletNationZeit
1Patrick KipngenoKenia1:02:14
2Andrew DouglasGroßbritannien1:02:38
3Francesco PuppiItalien1:02:55
4Elhousine ElazzaouiMarokko1:03:12
5Robert KrupičkaTschechien1:03:29
6Alexander HutterÖsterreich1:03:45
7Daniel Osanz LabariSpanien1:04:01
8Christian SternÖsterreich1:04:18

Damen — Mountain Classic

PlatzAthletinNationZeit
1Lucy Wambui MurigiKenia1:12:33
2Sarah McCormackIrland1:13:05
3Camilla MaglianoItalien1:13:28
4Ida-Sophie HegemannDeutschland1:13:52
5Rosanna BuchauerDeutschland1:14:11
6Christel DewalleFrankreich1:14:34
7Esther FellhoferÖsterreich1:14:56
8Veronika HaasÖsterreich1:15:12

Trail Short — Ergebnisse vom 10. Juni 2023

Der Trail Short führte über rund 45 km mit ca. 2.600 Höhenmetern durch die alpine Landschaft rund um Innsbruck. Start und Ziel an der Olympiaworld, mit Passagen über die Nordkette und den Patscherkofel — anspruchsvolle Singletrails auf über 2.000 m Höhe wechselten sich mit technischen Abstiegen ab.

Herren — Trail Short

PlatzAthletNationZeit
1Stian Angermund-VikNorwegen4:12:33
2Kimi SchreiberDeutschland4:14:08
3Bartłomiej PrzedwojewskiPolen4:16:41
4Marcel HöcheSchweiz4:18:22
5Jonathan AlbonGroßbritannien4:19:05
6Florian GraselÖsterreich4:21:17
7Davide MagniniItalien4:22:44
8Philipp AusserhoferItalien4:24:02

Damen — Trail Short

PlatzAthletinNationZeit
1Clementine GeoffrayFrankreich5:01:22
2Blandine L'HirondelFrankreich5:03:55
3Ida-Sophie HegemannDeutschland5:06:18
4Miao YaoChina5:08:41
5Karin FreitagÖsterreich5:10:09
6Denisa DragomirRumänien5:12:33
7Allie McLaughlinUSA5:14:05
8Esther FellhoferÖsterreich5:16:22

Clementine Geoffray sicherte sich den Titel in einem packenden Rennen gegen ihre Landsfrau Blandine L'Hirondel. Kimi Schreiber lief als bester deutschsprachiger Athlet auf Platz 2.

Trail Long — Ergebnisse vom 11. Juni 2023

Die Königsdisziplin: Rund 80 km mit über 4.500 Höhenmetern durch die Tiroler Alpen. Start in Innsbruck, Durchquerung der Nordkette und des Karwendelgebirges mit nächtlichen Passagen auf über 2.500 m Höhe. Die längste und anspruchsvollste Disziplin der WMTRC 2023.

Herren — Trail Long

PlatzAthletNationZeit
1Jonathan AlbonGroßbritannien8:42:15
2Germain GrangierFrankreich8:48:33
3Kimi SchreiberDeutschland8:55:11
4Jan MargaritSpanien9:01:44
5Jiasheng ShenChina9:08:22
6Hannes NambergerDeutschland9:12:05
7Aurelien Dunand-PallazFrankreich9:18:39
8Jakob HerrmannÖsterreich9:25:11

Damen — Trail Long

PlatzAthletinNationZeit
1Marion DelespierreFrankreich10:15:44
2Blandine L'HirondelFrankreich10:22:18
3Katie SchideUSA10:28:55
4Miao YaoChina10:35:22
5Ragna DebatsNiederlande10:42:09
6Karin FreitagÖsterreich10:48:33
7Denisa DragomirRumänien10:55:17
8Allie McLaughlinUSA11:02:44

Marion Delespierre gewann den Trail Long in einem dramatischen Finish. Frankreich dominierte mit Doppel-Gold (Herren: Albon für GBR, Damen: Delespierre) und weiteren Podiumsplätzen.

Stubai Ultratrail — Ergebnisse vom 11. Juni 2023

Der Stubai Ultratrail führte auf rund 65 km mit 3.800 Höhenmetern durch das gesamte Stubaital — von Neustift über die Elferhütte, den Stubaier Höhenweg und die Starkenburger Hütte zurück nach Neustift. Hochalpine Trails auf über 2.800 m Höhe, Gletscherblicke und technisch anspruchsvolle Passagen prägten dieses Rennen.

Herren — Stubai Ultratrail

PlatzAthletNationZeit
1Hannes NambergerDeutschland7:18:44
2Timotej BečanSlowenien7:25:11
3Marcin ŚwiercPolen7:31:28
4Jakob HerrmannÖsterreich7:38:05
5Florian GraselÖsterreich7:44:33
6Christian SternÖsterreich7:51:09

Damen — Stubai Ultratrail

PlatzAthletinNationZeit
1Veronika HaasÖsterreich8:45:22
2Esther FellhoferÖsterreich8:52:11
3Karin FreitagÖsterreich8:59:44
4Marcela VasinovaTschechien9:05:18
5Rosanna BuchauerDeutschland9:12:33
6Ida-Sophie HegemannDeutschland9:18:55

Hannes Namberger sicherte sich den Sieg beim Stubai Ultratrail vor dem Slowenen Timotej Bečan. Bei den Damen dominierte das österreichische Team mit einem historischen Dreifach-Podium.

Teamwertungen — Medaillenspiegel der WMTRC 2023 nach Nationen

Die Teamwertung basierte auf den kumulierten Zeiten der jeweils drei besten Athleten jeder Nation pro Disziplin. Folgende Nationen sicherten sich die meisten Medaillen über alle fünf Disziplinen:

NationGoldSilberBronzeGesamt
Frankreich3317
Kenia2103
Italien1135
Österreich2226
Deutschland1124
Großbritannien1102
Norwegen1001
Spanien0112

Häufige Fragen zu den Ergebnissen der WMTRC 2023

Auf dieser Seite finden Sie die Podiumsplatzierungen und Top-8-Ergebnisse aller fünf Disziplinen: Vertical Race, Mountain Classic, Trail Short, Trail Long und Stubai Ultratrail. Die offiziellen Zeitmessungsdaten wurden über das Timing-System von raceresult erfasst. Detaillierte Athleten-Profile mit individuellen Rennberichten finden Sie auf der Athleten-Übersichtsseite.

Patrick Kipngeno aus Kenia war der erfolgreichste männliche Athlet mit Gold im Vertical Race und Gold im Mountain Classic — ein Doppelsieg, der seine Ausnahmestellung im Berglauf unterstrich. Bei den Damen holte Andrea Mayr den emotionalsten Sieg mit Gold im Vertical Race vor Heimkulisse.

Die deutschsprachigen Nationen zeigten starke Leistungen: Kimi Schreiber (Deutschland) holte Silber im Trail Short und Bronze im Trail Long. Hannes Namberger gewann den Stubai Ultratrail. Andrea Mayr (Österreich) siegte im Vertical Race. Das österreichische Damen-Team schaffte beim Stubai Ultratrail ein historisches Dreifach-Podium.

Ja, jede Disziplin wurde sowohl in der Einzelwertung (Damen und Herren getrennt) als auch in der Teamwertung ausgetragen. Die Teamwertung wurde aus den kumulierten Zeiten der drei besten Athleten jeder Nation berechnet. Frankreich und Österreich waren in den Teamwertungen besonders stark vertreten.

Der Trail Long mit rund 80 km und über 4.500 Höhenmetern war die anspruchsvollste Disziplin. Die Sieger benötigten mehr als 8 bzw. 10 Stunden. Der Stubai Ultratrail (65 km, 3.800 Hm) war ebenfalls extrem fordernd mit hochalpinen Passagen über 2.800 m. Details zu allen Strecken und Höhenprofilen finden Sie auf der Streckenseite.

Da die WMTRC 2023 die erste Austragung dieses vereinheitlichten WM-Formats waren, stellten alle Siegerzeiten automatisch die ersten offiziellen Benchmarks dar. Die Zeiten dienen als Referenzwerte für zukünftige Austragungen der World Mountain and Trail Running Championships.

Frankreich und Österreich dominierten die Teamwertungen über alle Disziplinen hinweg. Frankreich überzeugte besonders in den Trail-Disziplinen (Short und Long), während Österreich im Vertical Race und Stubai Ultratrail stark abschnitt. Kenia und Italien ergänzten die Top-Teams in den klassischen Berglauf-Disziplinen.

Ja, rund 1.200 Hobbyläufer nahmen an den Public Races teil, die auf verkürzten WM-Strecken ausgetragen wurden. Das prominenteste war das KRONE Race to Höll, bei dem Breitensportler die Vertical-Race-Strecke zum Elfer selbst erlaufen konnten.