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Esther Fellhofer — Österreichs Trail-Running-Ass mit Silber beim Stubai Ultratrail 2023

Esther Fellhofer, österreichische Trail-Läuferin bei der WMTRC 2023
Österreich — Trail Short & Stubai Ultratrail
🥈 Stubai Ultratrail
8. Trail Short
AUT Nation
~1993 Jahrgang

Biografie: Esther Fellhofer — Österreichs vielseitige Trail-Running-Spezialistin

Esther Fellhofer, geboren um 1993, zählt zu den stärksten österreichischen Trail-Läuferinnen der letzten Jahre. Als gebürtige Österreicherin wuchs sie mit den Bergen als Spielplatz auf — die Tiroler und Salzburger Alpen bildeten den natürlichen Rahmen für ihre sportliche Entwicklung. Vom Wandern über das Bergsteigen kam sie zum Trailrunning, wo sie schnell erkannte, dass ihre Kombination aus Ausdauer und Bergkompetenz sie für längere Distanzen prädestinierte.

In der österreichischen Trail-Szene machte sich Fellhofer durch konstant starke Leistungen bei nationalen Meisterschaften und alpinen Trailrennen einen Namen. Ihre besondere Stärke: Sie versteht es, bei Ultra-Distanzen über 50 Kilometer ein gleichmäßiges Tempo zu halten und in der zweiten Rennhälfte noch zuzulegen — eine Fähigkeit, die im Ultra-Trail den Unterschied zwischen einer guten und einer großartigen Leistung ausmacht.

Die WMTRC 2023 vor heimischem Publikum in Tirol war für Fellhofer ein Karrierehöhepunkt. Die Möglichkeit, bei einer Weltmeisterschaft in den eigenen Bergen zu starten, motivierte sie zu einer besonders intensiven Vorbereitung. Monatelang trainierte sie auf den Strecken rund um Innsbruck und im Stubaital, lernte jede Passage und jede Verpflegungsstelle auswendig — ein Heimvorteil, den sie beim Stubai Ultratrail ausspielen sollte.

WMTRC 2023: Silber beim Stubai Ultratrail und Top-8 im Trail Short

Esther Fellhofer startete bei der WMTRC 2023 zunächst im Trail Short der Frauen (~45 km, 2.500 Hm). Dort lief sie ein solides Rennen und erreichte das Ziel als Achte in 5:16:22 — eine starke Platzierung in einem hochklassigen internationalen Feld, auch wenn sie sich vielleicht etwas mehr erhofft hatte.

Ihr großer Auftritt folgte jedoch beim Stubai Ultratrail über 65 Kilometer mit 3.800 Höhenmetern. Fellhofer nutzte ihre Streckenkenntnis und ihren Heimvorteil perfekt: Sie lief ein kontrolliertes Rennen, steigerte sich in der zweiten Hälfte und überholte mehrere Konkurrentinnen in den letzten 20 Kilometern. Mit einer Endzeit von 8:52:11 sicherte sie sich die Silbermedaille — ein emotionaler Moment vor dem österreichischen Publikum entlang der Strecke. Nur die Siegerin aus Frankreich war schneller.

Fellhofers Silbermedaille beim Stubai Ultratrail war neben Karin Freitags Leistungen eines der Highlights des österreichischen Teams. Zusammen mit Veronika „Vroni" Haas und Rosanna Buchauer aus Deutschland zeigten die deutschsprachigen Athletinnen, dass sie in der internationalen Ultra-Trail-Szene eine tragende Rolle spielen.

Ergebnisse bei der WMTRC 2023 im Überblick

DisziplinPlatzierungZeitStrecke
Stubai Ultratrail (Frauen)2. Platz (Silber)8:52:1165 km / 3.800 Hm
Trail Short (Frauen)8. Platz5:16:22~45 km / 2.500 Hm

Häufige Fragen zu Esther Fellhofer und der WMTRC 2023

Esther Fellhofer ist Österreicherin, geboren um 1993. Sie wuchs in den österreichischen Alpen auf und trainiert heute hauptsächlich in Tirol und Salzburg. Bei der WMTRC 2023 startete sie für das österreichische Nationalteam.

Esther Fellhofer gewann Silber beim Stubai Ultratrail der Frauen (65 km, 3.800 Hm) mit einer Zeit von 8:52:11. Zusätzlich erreichte sie den 8. Platz im Trail Short. Alle WMTRC-2023-Ergebnisse sind auf der Ergebnisseite zu finden.

Der Stubai Ultratrail bei der WMTRC 2023 führte über 65 Kilometer mit 3.800 Höhenmetern durch das Stubaital. Die Strecke beinhaltete hochalpine Passagen über 2.800 m, technische Singletrails, Geröllfelder und steile Anstiege — eine der anspruchsvollsten Ultratrail-Strecken bei einer Weltmeisterschaft.

Ja, als Österreicherin kannte Fellhofer das Gelände rund um Innsbruck und das Stubaital sehr gut. Sie trainierte monatelang auf den WM-Strecken und kannte jede Passage und Verpflegungsstelle. Dieser Heimvorteil spielte beim Stubai Ultratrail eine entscheidende Rolle für ihre Silbermedaille.

Die Goldmedaille beim Stubai Ultratrail der Frauen ging an eine Athletin aus Frankreich. Esther Fellhofer sicherte sich Silber mit einer Zeit von 8:52:11. Die komplette Ergebnisliste mit allen Platzierungen ist auf der Ergebnisseite verfügbar.

Österreich war bei der Heim-WM stark vertreten. Neben Fellhofer starteten unter anderem Karin Freitag und Veronika „Vroni" Haas für das österreichische Team. Auch in den Berglauf-Disziplinen stellte Österreich ein konkurrenzfähiges Team.

Fellhofer trainiert hauptsächlich in den österreichischen Alpen mit Fokus auf lange Bergläufe, technisches Gelände und höhenangepasstes Training. Ihr besonderes Augenmerk liegt auf der Fähigkeit, in der zweiten Rennhälfte noch Kräfte mobilisieren zu können — eine Schlüsselqualität für Ultra-Distanzen über 50 Kilometer.

Der Trail Short war rund 45 Kilometer lang mit 2.500 Höhenmetern und erforderte ein höheres Grundtempo. Der Stubai Ultratrail umfasste 65 Kilometer mit 3.800 Höhenmetern und verlangte mehr Ultra-Ausdauer, Ernährungsmanagement und mentale Stärke. Fellhofer zeigte ihre Vielseitigkeit, indem sie in beiden Disziplinen starke Leistungen erbrachte.