Marcel Höche, geboren um 1994, gehört zu den profiliertesten deutschen Bergläufern seiner Generation. Der Berglauf — also das klassische Bergaufrennen auf markierten Wegen mit extremen Steigungen — ist seine Paradedisziplin. Im Gegensatz zu Trail-Running, das oft über lange Distanzen mit Auf- und Abstiegen führt, verlangt der Mountain Classic vor allem explosive Bergauf-Kraft und eine hohe VO2max — Qualitäten, die Höche in sich vereint.
Höche stammt aus einer laufsportbegeisterten Familie und begann schon als Jugendlicher mit dem Berglauf. Über deutsche Berglauf-Meisterschaften und regionale Berglauf-Serien arbeitete er sich in die nationale Spitze und wurde Teil des deutschen Kaders für internationale Wettkämpfe. Sein Training kombiniert klassisches Lauftraining mit gezielten Bergintervallen — kurze, intensive Anstiege mit maximaler Herzfrequenz, die die spezifische Berglauf-Fitness aufbauen.
Abseits des Wettkampfs ist Höche ein Teamplayer, der jüngere Berglauf-Athleten unterstützt und bei Trainingslagern der deutschen Mannschaft eine wichtige Rolle spielt. Seine Erfahrung bei Weltmeisterschaften — er war bereits vor der WMTRC 2023 bei internationalen Meisterschaften am Start — macht ihn zu einem wertvollen Mitglied des deutschen Berglauf-Teams.
Bei der World Mountain and Trail Running Championships 2023 in Innsbruck startete Marcel Höche im Mountain Classic der Herren — einer rund 14 Kilometer langen Berglauf-Strecke mit circa 1.100 Höhenmetern. Die Strecke führte von Innsbruck durch steil ansteigende Forstwege und Bergpfade hinauf in die Nordkette — ein klassischer Berglauf mit konstanter Steigung, der die Besten der Welt an ihre Grenzen brachte.
Die Konkurrenz im Mountain Classic war enorm: Athleten aus traditionell starken Berglauf-Nationen wie Uganda, Kenia, Italien und der Türkei dominierten die vorderen Plätze. Höche lieferte ein couragiertes Rennen ab und konnte seine Position als einer der stärksten mitteleuropäischen Bergläufer untermauern. Er ging das Rennen von Beginn an offensiv an, hielt in der Steilpassage oberhalb von Innsbruck sein Tempo und beendete das Rennen in den Top 20 — ein respektables Ergebnis gegen die weltbeste Konkurrenz.
Höches Leistung im Mountain Classic ergänzte das starke Gesamtbild des deutschen Teams bei der WMTRC 2023, das vor allem in den Trail-Disziplinen mit Hannes Namberger (Gold Stubai Ultratrail) und Kimi Schreiber (Silber Trail Short, Bronze Trail Long) glänzte. Höche repräsentierte Deutschlands Stärke in der klassischen Berglauf-Disziplin.
Der Mountain Classic ist die älteste Disziplin im Berglaufsport und unterscheidet sich fundamental von Trail Running. Während Trail-Rennen über lange Distanzen mit Auf- und Abstiegen führen, geht es beim Mountain Classic fast ausschließlich bergauf. Die Strecken sind kürzer (8-15 km), aber extrem steil. Die Athleten müssen eine hohe anaerobe Schwelle und explosive Bergauf-Kraft mitbringen — es geht weniger um Ausdauer als um Intensität.
Bei der WMTRC 2023 war die Mountain-Classic-Strecke in Innsbruck ein Paradebeispiel: Rund 14 Kilometer mit über 1.100 Höhenmetern bei durchschnittlich 8 % Steigung, mit einzelnen Passagen bis zu 20 %. Für Marcel Höche und die anderen Mountain-Classic-Spezialisten war es eine Strecke, die alles abverlangte — die schnellsten Bergläufer der Welt absolvierten sie in unter einer Stunde.
| Disziplin | Platzierung | Strecke | Besonderheit |
|---|---|---|---|
| Mountain Classic (Herren) | Top 20 | ~14 km / 1.100 Hm | Stärkster deutscher Starter |
Marcel Höche ist auf den Mountain Classic spezialisiert — die klassische Berglauf-Disziplin, bei der es fast ausschließlich bergauf geht. Im Gegensatz zu Trail Running (lange Distanzen mit Auf- und Abstiegen) erfordert der Mountain Classic explosive Bergauf-Kraft und eine hohe anaerobe Schwelle.
Höche startete im Mountain Classic der Herren bei der WMTRC 2023 in Innsbruck und erreichte eine Top-20-Platzierung. Angesichts der extrem starken Konkurrenz aus traditionellen Berglauf-Nationen war das ein solides Ergebnis. Alle Ergebnisse finden sich auf der Ergebnisseite.
Die Mountain-Classic-Strecke bei der WMTRC 2023 war rund 14 Kilometer lang mit etwa 1.100 Höhenmetern. Sie führte von Innsbruck durch steile Forstwege und Bergpfade in die Nordkette, mit einer durchschnittlichen Steigung von 8 % und Spitzenpassagen bis zu 20 %.
Im Mountain Classic dominieren traditionell ostafrikanische Nationen wie Uganda und Kenia sowie europäische Berglauf-Nationen wie Italien, die Türkei und Großbritannien. Höche gehört zur Spitze der deutschen Bergläufer, die sich in diesem international sehr kompetitiven Feld behaupten müssen.
Mountain Classic (~14 km, nur bergauf), Vertical Race (~5 km, extrem steil) und Trail Running (45-80+ km, bergauf und bergab) sind drei unterschiedliche Disziplinen. Der Mountain Classic verbindet Elemente beider: Er ist länger als das Vertical Race, aber kürzer und steiler als Trail-Rennen. Die WMTRC 2023 umfasste alle drei Formate.
Marcel Höche wurde um 1994 geboren und stammt aus Deutschland. Bei der WMTRC 2023 war er Ende 20 und damit in seinem sportlichen Zenit für die intensive Mountain-Classic-Disziplin, die ein Höchstmaß an Kraft und Ausdauer erfordert.
Höches Training kombiniert klassische Laufeinheiten auf der Straße mit spezifischen Bergintervallen — kurze, intensive Anstiege mit maximaler Herzfrequenz. Zusätzlich trainiert er Kraftausdauer für die Beinmuskulatur und arbeitet an seiner VO2max. Sein Training unterscheidet sich deutlich von dem der Trail-Läufer, die mehr auf Volumen setzen.
Deutschland war bei der WMTRC 2023 besonders in den Trail-Disziplinen stark: Hannes Namberger gewann Gold beim Stubai Ultratrail, Kimi Schreiber holte Silber im Trail Short und Bronze im Trail Long. Im Mountain Classic vertrat Höche Deutschland als stärkster deutscher Starter.